Dienstag, 14. Februar 2017

Literaturwettbewerb: SchreibArbeit

Im Rahmen der 34. baden-württembergischen Literaturtage in Böblingen Sindelfingen veranstaltet die vhs Böblingen-Sindelfingen den Literaturwettbewerb SchreibArbeit.

In Böblingen und Sindelfingen denkt man bei Begriffen wie „Klassiker“ und „Neuerscheinungen“ nicht nur an Literatur, sondern auch an Technologie, Entwicklung, Design und Arbeit. 
Der Literaturwettbewerb SchreibArbeit möchte literarisch Arbeit und Technologie ebenso reflektieren wie die Arbeit des Schreibens, die sich wiederum selbst durch die Errungenschaften moderner Technik verändert hat. Prämiert werden Texte, die sich mit mindestens einem der Themen Arbeit, Technologie, Schreiben oder literarische Produktion auseinandersetzen.

Sonntag, 5. Februar 2017

Wir trauern um unseren Kollegen Mike Bartel

Der Journalist und Schriftsteller starb am 2. Februar im Alter von 55 Jahren. Geboren wurde Mike Bartel am 11. Januar 1962 in Pforzheim. 

Nach einem Volontariat bei den Badischen Neuesten Nachrichten arbeitete er als Redakteur und Journalist für den Pforzheimer Kurier. Er schrieb und veröffentlichte Satiren, Glossen und unernste Lyrik, und er war der Erste, der Bücher in Form von Toilettenpapier veröffentlichte. !998 bekam er den Förderpreis des Kunstministeriums Baden-Württemberg. Er war Mitglied des VS. Hier ein Nachruf der Pforzheimer Zeitung.

Veröffentlichungen: 
Fräulein Müllers Gespür für genmanipulierte Gartenzwerge. Friedland, Bielefeld 1998
Der Körperbeherrscher. Friedland, Bielefeld 2000
Begrabt mein Gedicht an der Biegung des Abflusses. Klo-Verlag, Saarbrücken 2002,
Das Hecheln der Bonner Lisa. Klo-Verlag, Saarbrücken 2002
Wir vom Jahrgang 1962. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2005
Wie uns Froschschenkel die Orientierung erleichtern. Info-Verlag, Karlsruhe 2005

Donnerstag, 2. Februar 2017

Stadtschreiber-Stelle in Rottweil ist wieder ausgeschrieben

Jetzt bewerben. 

Als Aufenthaltsstipendium bietet die Stelle des "Rottweiler Stadtschreibers" meist jungen Autorinnen und Autoren Raum zur Entfaltung. Im Jahr 2001 wurde erstmals ein Stadtschreiber eingeladen. Dieses Amt beziehungsweise die Personen, die es ausfüllten, erfreuten sich bald so großer Beliebtheit, dass Sponsoren gefunden werden konnten, die eine Weiterführung ermöglichten. Die Stadtschreiberin oder der Stadtschreiber residiert für drei Monate in einem Zimmer im Bischöflichen Konvikt, im Kontakt zu den Jugendlichen dort.

Dienstag, 17. Januar 2017

Baseler Lyrikpreis 2017 für Walle Sayer

Die Jury würdigt Walle Sayer für seine präzise und wahrhaftige Dichtung. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 14. Internationalen Lyrikfestivals Basel am Samstag, 28. Januar 2016 um 18:30 Uhr im Literaturhaus Basel statt. Die Laudatio hält die Lyrikerin und Autorin Claudia Gabler. 

Auszug aus der Pressemitteilung: Mit seinem bedachten Schreiben und dem ungekünstelten Blick auf das Einfache gelingt Walle Sayer eine Weltbetrachtung, die den Menschen hinter den Dingen hervortreten lässt. Seine Gedichte bestechen die Lesenden mit ebenso reduzierten wie intensiven Fein- und Feinstarbeiten und zeigen eine schwebende Welt, die am hellichten Tag stillstehen darf.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Wir protestieren, Herr Erdogan

Journalisten- und Schriftstellerverbände rufen auf zur Demonstration am kommenden Mittwoch, den 14. Dezember, 17 Uhr auf dem Wilhelmsplatz Stuttgart. 


In der Pressemitteilung des VS heißt es:
Systematische Unterdrückung der Pressefreiheit in der Türkei
  • 121 Journalistinnen und Journalisten im Gefängnis
  • 168 Zeitungen, Zeitschriften und andere Medien zwangsweise geschlossen
  • Über 2500 Journalistinnen und Journalisten entlassen und arbeitslos

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Der Thaddäus-Troll-Preis 2016 geht an Felicitas Andresen

Sie bekommt den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis für ihren Roman "Sex mit Hermann Hesse", der bei Klöpfer  & Mayer erschienen ist. 

Hier die Begründung der Jury:
Felicitas Andresen wurde in Hemmenhofen am Bodensee geboren, wo sie auch lebt. Sie hat als Schauspielerin, Sozialpädagogin und Soziologin gearbeitet und ist regelmäßig stundenweise im Hesse-Museum in Gaienhofen tätig. Sie schreibt Romane, Novellen und Kurzgeschichten.
Die Jury hat beeindruckt, dass Felicitas Andresen mit ihrem Roman „Sex mit Hermann Hesse“ die nicht gerade umfangreiche deutsche Literatur humoristischen Charakters bereichert. Ihr Buch, das mit viel Understatement daherkommt und sich auf den ersten Blick nur wie das Tagebuch einer subalternen useumsangestellten liest, ist ein Schelmenroman, der in einem schnoddrig-respektlosen Ton aus der Dienstbotenperspektive auf den großen Dichterhelden Hermann Hesse schaut und dessen menschlich, allzu menschlichen Seiten besser aufspürt als die meisten akademischen Abhandlungen. Gleichzeitig beleuchtet der Roman auf satirische und selbstironische Weise die Gepflogenheiten des bürgerlichen Literaturbetriebs und seiner Dichterverehrung in Geschichte und Gegenwart.

Sonntag, 25. September 2016

Stipendium im Künstlerhaus Lauenburg - jetzt bewerben

Seit 1986 haben im Künstlerhaus Lauenburg/Elbe jedes Jahr fünf Künstler und Künstlerinnen aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur und Komposition die Möglichkeit, auf der Basis von halbjährigen bzw. dreimonatigen Stipendien gemeinsam in diesem Haus zu leben und zu arbeiten. In dem mit vier Atelierwohnungen, Funktionsräumen für die verschiedenen Kunstrichtungen und einer Galerie ausgestatteten Künstlerhaus haben so inzwischen über 130 Künstler und Künstlerinnen aus ganz Deutschland und aller Welt ihre Spuren hinterlassen.